Manifest
des Deutschen Kollegs
Ohne
aktive Teilnahme seiner Eliten am Befreiungskampf kann
das Deutsche Volk sich nicht befreien, seine freiheitliche
Ordnung nicht denken und nicht durchsetzen.
In
Deutschland sind - bis auf ganz wenige Ausnahmen - die Eliten
vom System abgeschöpft, in das Todesprogramm der Globalisten
eingebunden und für die nationale Befreiung scheinbar verloren.
Sie
müssen jetzt ihrem Volke zurückgewonnen werden.
Sie
sind nur zurückzugewinnen, wenn sie intellektuell herausgefordert
werden.
Das
geschieht, indem ihr Anspruch, die Wissenschaft und den gesellschaftlichen
Sachverstand zu verkörpern, für ein breites intellektuelles
Publikum - also öffentlich - nachvollziehbar in Frage gestellt
wird.
Um
diese Aufgabe zu bewältigen, müssen wir uns in einem schnellen,
intensiven, verantwortlichen Lernprozeß befähigen, mit Deutschem
Denken dem Zeitgeist der atomistischen Ära die Grenze aufzuzeigen,
an der er jetzt verendet.
Sein
religiöses Dogma ist der Satz, daß nur das möglich ist, was
widerspruchsfrei gedacht werden kann. Folglich werden nur
solche Beobachtungen und Erfahrungen in das „Wissenschaftliche
Weltbild“ aufgenommen, die nicht auf einen Widerspruch führen.
Leben, Volk, Nation, Geist und Gott kommen in diesem Weltbild
nicht vor. Sie sind intellektuell geächtet.
In
der angebrochenen Endzeitkrise des kapitalistischen Systems
macht dieses dem Schein der Freiheit ein Ende. Die Demokratie
verkündet jetzt die Repression als ihr Wesen. Diese richtet
sich gegen die Gedanken des Deutschtums, der Volksgemeinschaft,
des Reiches und gegen den Begriff der Einheit von Gott und
Mensch als den Tod Jahwes, des eifersüchtigen Gottes der Juden.
Das
nur verständige - noch nicht vernünftig gewordene - Denken
des Zeitgeistes ist an sich schon überwunden im Denken der
Deutschen idealistischen Philosophie und in der Marx'schen
Analyse der bürgerlichen Gesellschaft.
Hegel
hat die Grunderfahrung des Deutschen Denkens in seiner Habilitationsschrift
in dem Satz zusammengefaßt:
Widerspruch
ist Richtschnur des Wahren, Widerspruchsfreiheit des Unwahren.
(1)
Die
theoretische Physik folgt ihm - noch unbewußt und nur widerwillig.
Die Priester der „Wissenschaften“ vom Menschen und von den
menschlichen Gemeinwesen aber verstricken sich - wie einst
Ptolemäus - unter dem Einfluß handgreiflicher Machtinteressen
in immer kompliziertere Theoreme, um die ihnen allenthalben
begegnenden Widersprüche wegzudefinieren und den menschlichen
Geist zu verwirren. Um den Widerstandswillen der Völker
zu lähmen, ist es gegenwärtig ihr Hauptanliegen, Völker
und Nationen als „Wahngebilde“ - als Phantasmagorien - erscheinen
zu lassen.
Nicht
die Materie und die aus ihr geformten Waffen bestimmen den
Lauf der Geschichte, sondern der Kampf der Volksgeister.
Der
Deutsche Volksgeist hat seine Wurzeln nicht im Gallischen
Aufkläricht, auch nicht im Angelsächsischen Nützlichkeitsdenken,
sondern im Deutschen Idealismus. Dieser ist berufen, die
Gespenster des Verstandes endlich auch in der Welt der Politik
zur Vernunft zu bringen, dem hoch- und landesverräterischen
Spuk der politischen Klasse den Garaus zu machen.
Der
Rabbinerenkel Karl Marx hat - wie kein anderer - die Wirklichkeit
der bürgerlichen Gesellschaft als die real-geistige Gestalt
des Judaismus erkannt und analysiert sowie die Verstrickung
der Christenheit in die weltliche Herrschaft des Judentums,
in die Herrschaft des Geldes, zum Thema gemacht.
Aus
der Aneignung der Denksysteme von Hegel und Marx wird im
Deutschen Volk die geistige Gestalt zu sich kommen, die
den Judaismus, den Mammonismus als seine weltliche Gestalt
und das ihm entsprechende „Wissenschaftliche Weltbild“ aufhebt
und damit den Zeitgeist entmachtet.
„Ist
erst das Reich der Vorstellungen revolutioniert, hält die
Wirklichkeit nicht aus.“ (Hegel 1808).
„Die
Theorie, die die Massen ergreift, wird zur materiellen Gewalt.“
(Karl Marx 1844).
Auf
diese Gewalt des Geistes setzen wir. Sie ist unwiderstehlich
und deshalb friedlich. Sie bändigt die tötende Gewalttätigkeit
des Verstandes durch die Vernunft. Der Deutsche Geist ist
der Garant für den Sieg im Befreiungskampf der Deutschen.
In
diesem Sinne begreift sich das Deutsche Kolleg als Waffenschmiede
für den geistigen Kampf und zugleich als Übungsstätte für
die Krieger des Gedankens (Nietzsche).
Das
Deutsche Kolleg ist eine Studien- und Kampfgemeinschaft.
Wer hier eintritt, schwört den Eid gemäß Artikel 4 Absatz
3 des Reichsverfassungsentwurfs von Dr. Reinhold Oberlercher
mit folgendem Wortlaut:
„Ich
schwöre, daß ich dem Deutschen Volke und dem Deutschen
Reiche die Treue halten, mit meinem Gut und Blut seine
Freiheit schützen und alle meine Pflichten gewissenhaft
erfüllen werde. Dies schwöre ich, so wahr mir Gott helfe.“
Wir
laden hiermit einen ausgesuchten Kreis von Deutschen Geistesarbeitern
ein, in das Deutsche Kolleg einzutreten, die Ordensdisziplin
auf sich zu nehmen, die für den Kampf unentbehrlich ist,
und so die Grundlagen für eine auf das elektronische Weltnetz
gestützte Universität für das Deutsche Volk zu schaffen.
Berlin/Hamburg/Würzburg
am 18. August 2000
Horst
Mahler
Das
Manifest des Deutschen Kollegs als PDF-Dokument zum Ausdrucken und Weitergeben.