1. Nachdem die Westmächte den Ersten Weltkrieg
erzwungen und gewonnen hatten und Deutschland den Waffenstillstand
unterzeichnen mußte, organisierten die Westmächte das
Waffenstillstandsverbrechen der Hungerblockade, die
800.000 Hungertote in Deutschland zur Folge hatte, um
dem Deutschen Reich die Unterschrift unter das Versailler
Diktat von 1919 abzupressen.
2.
Die Sieger verstümmelten die politische Landschaft des
europäischen Kontinents nach ihren imperialistischen
Plänen. Die Territorien der besiegten Mächte wurden
aufgeteilt, man beraubte sie ihrer Souveränität und
sie verloren ihre politische Handlungsfähigkeit nach
innen wie nach außen.
3.
Um diese Unterjochung zu begründen, zwangen die Westmächte
das besiegte Deutschland zur Unterzeichnung eines Artikels,
der dem Besiegten die „Kriegsschuld“ auferlegte, also
eine Schuld, die es im europäischen Kriegs- und Völkerrecht
garnicht gibt.
4.
Das von den Westmächten dem Deutschen Reich aufgezwungene
System der Weimarer Republik war bestimmungsgemäß unfähig,
das Versailler Diktat abzuschütteln. Dies versprach
Hitler und erfüllte es auch. Die Machtergreifung Hitlers
war also von den Westmächten provoziert. Nähe zu Zielen
und Methoden der Westmächte ist vom deutschen Standpunkt
aus der einzige gegen Hitler zu erhebende Vorwurf.
5.
Am 1. September 1939 verschaffte sich das Deutsche Reich
militärisch Zugang zu seinen vom Versailler Diktat abgeschnittenen
Ostgebieten und übte Vergeltung an Polen für dessen
Bruch des völkerrechtlichen Annexionsverbotes.
6.
England und Frankreich mißbrauchten mit Unterstützung
der USA diesen Lokalkonflikt, um Deutschland am 3. September
1939 den Krieg zu erklären und damit den Zweiten Weltkrieg
als antideutschen Vernichtungskreuzzug vom Zaune zu
brechen.
7.
Daß keine Kriegserklärung der Westmächte an die Sowjetunion
erging, als deren Truppen am 17. September die polnische
Ostgrenze überschritten, zeigt, wie gleichgültig den
Westmächten Polens Schicksal war. Es kam ihnen allein
darauf an, das Deutsche Reich zu vernichten, das - wirtschaftlich
und politisch erstarkt - ihre imperialistische Vormachtstellung
bedrohte. Jeder Anlaß zum Weltkrieg war den Westmächten
willkommen, deren Repräsentanten nie einen Hehl daraus
gemacht hatten, daß sie nicht nur das Deutsche Reich
vernichten wollten, sondern auch das Deutsche Volk,
denn dafür entwickelten sie die Atombombe.
8.
Allein das Erscheinen und Wirken des Zweiten und Dritten
Deutschen Reiches rettete Europa bis 1945 vor der asiatischen
Despotie auf der einen Seite und der Diktatur
des Kapitals auf der anderen.
9.
Die heute herrschende Sicht der deutschen Geschichte
des 20. Jahrhunderts ist die Fortsetzung und Verschärfung
der alliierten Kriegspropaganda nach dem am 8. Mai 1945
durch die Kapitulation der Deutschen Wehrmacht eingetretenen
Waffenstillstand, also eine Fortsetzung von Kriegshandlungen.
10.
Das Deutsche Kolleg verurteilt die gegenwärtig
herrschende Geschichtsschreibung als Kriegspropaganda
und folglich als eines der zahlreichen Waffenstillstandsverbrechen
der Sieger!
11.
Erst nach Beendigung der Herrschaft der USA über Europa
kann es zu einer wahrhaftigen öffentlichen Sichtung
der deutschen Geschichte kommen.
12.
Wer heute das Erlahmen der schöpferischen Kräfte in
Europa, die Umkehrung aller hergebrachten Werte und
den Niedergang ehemals leistungsfähiger Volkswirtschaften
in der abendländischen Welt betrauert, beklagt nur das
Ergebnis des 1945 von Deutschland und seinen Verbündeten
verlorenen Krieges. Das Deutsche Kolleg fordert die
Völker auf, dies anzuerkennen, sich so für bevorstehende
Entscheidungen zu wappnen und damit dem Opfer vieler
Millionen Toter aller kriegsbeteiligten Völker wieder
einen Sinn zu geben.
13.
Das Deutsche Kolleg anerkennt kein irdisches
Recht über den Völkern. Völker sind sich selbst das
weltlich Höchste und unterliegen somit Kategorien wie
Schuld und Sühne nicht. Sie haben das Recht und die
Pflicht, Krieg zu führen oder Frieden zu wahren. Das
ist Völkerrecht, das die Schreckensherrschaft der Menschenrechte
bricht.