Befragung von Horst Mahler durch eine ARD-Reporterin
vom 19.09.01
[Die Antworten haben Horst Mahler einen Strafbefehl über € 6.000,-- wegen Billigung einer Straftat eingebracht.]
Herr Mahler, wie beurteilen sie die Angriffe auf die USA?
Mahler: Es ist ein Kriegsakt. Und es ist Krieg, Und da muss man sich eben orientieren, wie man sich dazu verhalten soll, um dafür zu sorgen, dass der Krieg bald ein Ende hat,
Und wie soll man sich dazu verhalten?
Mahler: Ich würde sagen: Wir haben es hier mit einem Kriegsakt der Schwachen zu tun, die auf die Guerilla-Methode angewiesen sind, die einen Krieg gegen eine Supermacht führen, die alle technischen Mittel hat, und die auf diese Weise empfindlich getroffen worden ist. Die gerechte Seite ist die Seite der Völker - wie damals 1968. Die USA sind die globale Macht, die die Völker unterdrückt und zerstört. Die wehren sich. Und da bin ich immer schon auf der Seite der Völker gewesen. Das hat sich nicht geändert,
Welche Völker sind das jetzt, die die Schwachen darstellen?
Mahler: Die Speerspitze sind im Augenblick die Völker des mittleren Ostens, insbesondere die moslemisch-orientierten Völker: die Palästinenser, die Iraker, die Afghanen. Sie alle kämpfen gegen eine Weltordnung, in der sie nicht leben können, regelrecht auch ausgemerzt werden.
Ist dann so ein Angriff gerecht?
Mahler: Ich habe gesagt, er ist rechtens. Gerecht ist er sicherlich nicht. Krieg ist keine Angelegenheit der Gerechtigkeit. Sondern es gibt das Recht zur Kriegsführung, wenn es um das Überleben geht, um die Unabhängigkeit eines Volkes. Und ein Volk, das sich wehrt mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung stehen, handelt in diesem Sinne rechtens, auch wenn man sagt, es ist grauenvoll. Aber ich sage, man muss dem Grauen ins Gesicht sehen, um es zu überwinden, nicht um sich daran zu delektieren.
Wird sich daran delektiert?
Mahler: Einige haben sich daran delektiert, ja. Das ist halt so. Zum Beispiel.
Wer hat sich darüber gefreut?
Mahler: Das weiß ich nicht, das müssen sie als Journalistin herausfinden. Ich lese das, was die Journalisten in Zeitungen schreiben. Ob das stimmt, weiß ich nicht.
Warum sind gerade die USA zur Zielscheibe dieses Angriffs geworden?
Mahler: Weil sie überall ihre Macht geltend machen. Die Macht des Geldes, die Volkswirtschaften zerstört, die Elend auslöst. Die Welt kann nicht leben mit dieser Macht. Und deswegen wird sich die Welt gegen diese Macht erheben und sie überwinden, Wir haben damals schon gesagt USA - SA - SS. [Das würde ich heute nicht mehr gleichsetzen. Es wäre eine ungerechtfertigte Herabsetzung von SA und SS/ H.M.] Und wir sind zusammen mit Joschka Fischer und Otto Schily, vielleicht auch mit Gerhard Schröder durch die Straßen gezogen und haben gerufen: „USA - Internationale Völkermordzentrale.“ Und das hat sich nicht geändert, In den USA hat keine Revolution stattgefunden.
Sie sagten die USA werden zugrunde gehen, ist das der Anfang?
Mahler: Das ist der Anfang. Ich habe gesagt: „das markiert das Ende des amerikanischen Jahrhunderts, des Liberalkapitalismus und des Mammonismus.“ Und „markiert“ heißt, dort ist der Punkt gesetzt, von dem aus wir dann mal die Zeitrechnung bestimmen. Wie lange das jetzt noch dauert, ob 5, 10, 20 Jahre, das kann keiner voraussagen. Ich würde eher sagen, das geht schnell. Aber da kann man sich irren.
Wie hat sich denn die Situation nach diesem Anschlag verändert?
Mahler: Das Bewusstsein der Welt hat sich verändert. Die USA sind verwundbar. Diese sogenannte Zivilisation, die die Barbarei ist, steht nackt da. Sie ist verwundbar. Sie hat keine Anziehungskraft mehr. Die Leute wollen was ganz anderes als diese leere, oberflächliche Zivilisation, wo sie nicht wissen, wofür sie leben. Die, die dort gestorben sind, die wußten, wofür sie leben und sie wußten auch, wofür sie sterben. Und das ist ein unendlich kostbares Gut. Weil: das macht eine anderes Lebensgefühl aus. Auch wenn sie früh gestorben sind, haben sie viel mehr vom Leben als diese, die dahindämmern, LoveParade machen, Spaß suchen, aber gar nicht wissen wozu das ist.
Wem gilt in diesem ganzen Kampf - sagen sie selber - ihre Solidarität, welchen Ländern welchen Nationen, welchen Strukturen?
Mahler:
Den Menschen, die endlich zu sich kommen wollen, als Völker. Jeder gehört
einem bestimmten Volk an. Das prägt ihn, das ist seine Kultur, seine Welt
und dadurch bereichert er die Gemeinschaft der Völker. Die sogenannte Bereicherung
einer multikulturellen Gesellschaft ist eine unendliche Verarmung, eine Auslöschung
der Kulturen. Und genau dieser Prozess wird gestoppt. Wir sind auch davon
betroffen. Wir gehen als Volk ja auch zugrunde, wenn wir uns nicht wehren.
Aber wir werden uns wehren - mit geistigen Waffen und nicht mit militärischen
Mitteln, weil ich glaube, dass die Deutschen die geistigen Waffen schon haben
in Form der deutschen Philosophie, die immer davon ausgeht, dass der Mensch
und Gott eine Einheit sind und nicht getrennt sind.
Während die westliche
Zivilisation gegründet ist auf dem Jahwismus, der Jahwereligion, die davon
ausgeht: Gott ist der Erhabene und der Mensch hat nichts damit zu tun. Das
ist der Niedrige, der Nichtswürdige, der Unreine, der sich dann reinigen muss,
indem er sinnlose Gehorsamsrituale erfüllt. Diese Welt wird überwunden und
das ist in der deutschen Philosophie vorgedacht, und jetzt wird das zu einer
politischen Realität.
Wenn man realpolitisch denkt, wie hat sich die Situation dann verändert? Also, oder wie wird sie sich in den nächsten Wochen verändern?
Mahler:
In den nächsten Wochen - nehme ich an - kommt der Rückstoß. Die Amerikaner
haben überdreht mit ihrer Tränenseligkeit, mit der Einforderung von Solidarität.
Sie sind die Macht des Bösen und es kommen jetzt schon die Stimmen auch aus
Amerika. Lesen sie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung den Artikel von
Susan Sonntag, einer Jüdin, die sagt: Was soll das? Die USA sind angegriffen
worden als eine unterdrückende Macht. Und es ist ganz logisch, dass der Unterdrücker
angegriffen wird, mit dem Ziel, ihn zu töten. Militärisch zu besiegen. Das
wird nicht gehen. Man muss ihn geistig überwinden. Wenn die Menschen sich
von dem Mammonismus abwenden, hat er keine Macht mehr. Wenn seine Macht durchschaut
ist, wenn der Atheismus durchschaut ist, als die Macht des Jahwekults, dann
wird er keine Macht mehr haben. Da ist er kein Problem mehr. Und diese Entwicklung
steht vor uns. Das dauert noch ein paar Jahre.
In den nächsten
Wochen wird es wahrscheinlich zu irgendwelchen militärischen Aktionen der
Amerikaner kommen. Dann werden sie die jetzt schnell gewonnene Sympathie verlieren.
Das wird dann wieder darüber geredet werden: was sind die USA, wer steckt
da dahinter. Das ist nicht die amerikanische Bevölkerung, die ist ja nicht
kriegsunwillig,
Man hat Pearl Harbour inszeniert, um sie überhaupt erst einmal kriegswillig
zu machen. Die Pearl-Harbour-Lüge wird platzen. Man sagte, das war ein zweites
Pearl Harbour. Das kann sein. Aber da muss man auch wissen, dass Pearl Harbour
eine Provokation von Roosevelt war, um die Amerikaner dazu zu gewinnen, gegen
Deutschland Krieg zu machen. Das ist also jetzt angesagt. Und das hat kolossale
Auswirkungen.
Aber wo steht die Bevölkerung dann in den USA?
Mahler: Die steht auf der Seite der Menschen und der Völker. Weil: sie sind im Grunde gutwillige Menschen. Die werden missbraucht. Sie sind desinformiert, wie wir auch und sie werden sich sehr schnell die Augen reiben und dann auch selbstkritisch, wie das schon 1968 der Fall war. Die USA sind ja '68 nicht militärisch geschlagen worden, sondern moralisch. Weil in ihrem eigenen Land die Menschen aufgestanden sind und gesagt haben: „Hört auf! Das ist ein Verbrechen.“ 3 Mio. Vietnamesen sind umgebracht worden, weil sie unabhängig sein wollten. Und das sollte nicht vergessen werden.
Nach diesem Anschlag auf die USA war immer die Rede gerade aus den USA von einem Angriff auf die Freiheit. War das ein Angriff auf die Freiheit?
Mahler: Quatsch, da kann man einfach nur lachen. Die USA sind kein freiheitliches Land. Sind's nie gewesen. Sie sind die Fassade von Freiheit. Auch das wird jetzt mal durchleuchtet werden. Und wenn sie sagen, es war ein Angriff auf die Freiheit, dann soll sie mal zeigen, welche Freiheit da angegriffen wurde. Die Freiheit des Profitmachens. Sicher, Gott sie Dank, das war höchste Zeit. Aber das ist nicht die Freiheit der Menschen, und um diese Freiheit geht's.
Was haben Sie gedacht in dem Moment als Sie das dann wahrscheinlich im Fernsehen live oder etwas versetzt gesehen haben?
Mahler: Also ganz klar. Es war ein Erschrecken und gleichzeitig auch das Gefühl: endlich mal, endlich sind sie mal im Herzen getroffen. Und das wird sie wahrscheinlich auch zum Nachdenken bringen. Und deshalb sage ich, ich fand es auch eine Aktion, die - so grausam sie ist- rechtens war. Weil: es ist der Weg in die Umkehr und die ist notwendig.
Hier war ja sehr viel Gerede von Betroffenheit. Betroffenheit wurde gezeigt, Gedenkveranstaltungen und so weiter. Was halten Sie davon?
Mahler: Die ganze Zivilisation ist eine einzige Heuchelei. Und das ist auch diese Betroffenheit. Das ist Heuchelei. Manche sind natürlich so blöd und glauben das alles. Bloß das ist deren Problem. Aber viele, gerade auch in der Regierung, die wissen, was gespielt wird. Joschka Fischer weiß, was gespielt wird. Und der spielt dann auch Betroffenheit. Das ist seine Rolle als Verräter.
Warum ist das Heuchelei?
Mahler: Nun, weil sie ganz genau wissen, dass von dort aus die Unterdrückung ausgeht. Und es ist eine ganz normale geistig begründete Reaktion, eine solche unterdrückende Macht zu bekämpfen. Und wenn sie dann einen Schlag empfangen, ist man nicht betroffen sondern sagt, wir haben einen Sieg errungen. Es ist keine Freude aber das Registrieren eines Erfolges. Und wenn sie dann sagen: „oh Gott wie schlimm. Das ist ein menschenverachtender Akt gewesen“ und so. Also das ist Heuchelei. Sie haben die Indianer ausgerottet, sie haben etwa 100 bis 150 Mio. Afrikaner getötet, um 10 Mio. Sklaven in die USA zu verschleppen. Sie haben Pearl Harbour inszeniert, sie haben den 2. Weltkrieg inszeniert. Das alles kommt auf das Konto der Macht des Bösen. Und sie verteufelt, macht alle zu Schurkenstaaten, die nicht anderes wollen, als Unabhängigkeit.
Aber jetzt in dem Diskurs, der getrieben wird in der Öffentlichkeit, ist es ja genau anders herum, Die USA definieren sich als die Macht des Guten gegen die Macht des Bösen, die aus dem Islam kommen
Mahler: Sie haben doch die Macht in den Medien und damit die Macht über die Köpfe. Aber auch mit dieser Macht wird es sehr schnell zu Ende gehen. Weil: es ist eine sehr fragile Macht, die nicht mehr auf militärischer Gewalt beruht. Wenn sie mit brutalen militärischen Mitteln vorgehen würden, würde es noch schneller gehen. Und das einzige zuverlässige Machtmittel zur Machterhaltung sind die Medien, das ist die Bewusstseinskontrolle. Und das wird ihnen jetzt genommen.
Inwiefern?
Mahler: Weil die Leute merken, wie sie belogen werden. Wir haben jetzt erst drei, vier Tage nach diesem Ereignis und jetzt kommt die Nacharbeit: Wieso? warum? und welche Rolle spielen die Amerikaner? haben sie immer gespielt? Und wer sind eigentlich diese globalen Mächte? Es ist nicht das amerikanische Volk. Es gibt kein amerikanisches Volk. Es ist nicht die Bevölkerung, die in den USA lebt. Sondern es ist ein Geflecht von machtbewussten Geldbesitzern. Das große Geld regiert, Geld regiert die Welt. Und sie verbreiten das und haben Machtstrategien. Da brauchen sie bloß nachzulesen das Buch von Brzesinzki „Die eine Weltmacht“, ehemals Sicherheitsberater eines amerikanischen Präsidenten, der diese Jahrhundertperspektive der amerikanischen Weltmacht mit einer Harmlosigkeit ausplaudert und sagt:“Ja, wir sind's und wir wollen es sein. Das ist für die Welt ein Glück. Die Welt sieht das nur jetzt alles langsam anders. Das ist das Ende dieser Macht.
Was charakterisiert diese Macht genau?
Mahler: Eine grenzenlose Bereicherungssucht und Herrschsucht, ohne Rücksicht auf die Lebensgrundlagen der Völker. Sie zerstören die Volkswirtschaften, sie zerstören die Kulturen. Auch unsere Kultur. Und das ist für den Menschen die Herausforderung, diese zerstörerische Macht zu überwinden.
Welche Konsequenzen wird dieser Anschlag für Deutschland haben?
Mahler: Man wird versuchen, Deutschland wieder als Kanonenfutter, also als Reservoir für Kanonenfutter zu benutzen. Wenn die wirklich nach Afghanistan gehen, dann sollten wir uns klar sein, dass in Afghanistan die Russen eine militärische Niederlage hinnehmen mußten, dass dieses Volk kämpfen kann. Die Paschtunen sind der kriegerischste Stamm, den wir wohl im 19. Jh. kennengelernt haben. Die Engländer hatten da schon ihre Schwierigkeiten, die Russen hatten ihre Schwierigkeiten. Und wenn sie jetzt deutsche Soldaten dort hinschicken, dann wird sich hier sehr schnell einiges tun. Wenn die Blechsärge kommen, dann werden vielleicht einige der 68er sich erinnern wofür sie mal gestanden haben. Dann wechseln sie hoffentlich wieder die Seite und treten auf die richtige Seite, nämlich auf die Seite des deutschen Volkes, das mit dieser ganzen Geschichte nichts zu tun hat. Diese Macht ist dabei, auch das deutsche Volk zu zerstören. Das wird langsam bewußt.
Gilt ihre Solidarität bei einem so möglichen Vergeltungsschlag dann auch Afghanistan?
Mahler: Ganz klar. Aus allem, was ich gesagt habe, ist das die logische Konsequenz. Natürlich. Weil: sie sind diejenigen, die von dieser Macht bedrückt sind und jetzt zerstört werden sollen. Und ich bin mit meinen Sympathien bei all denen, die sich dagegen zur Wehr setzen, die als Volk sich erhalten wollen.
Aber zum Beispiel Afghanistan unterdrückt die Opposition ja selber
Mahler: Man muss immer unterscheiden. Ein Volk das nach außen hin frei ist, ist ein freies Volk selbst, wenn es im Inneren eine Diktatur hat. Und unsere Wahrnehmung von Diktaturen ist manchmal etwas sehr verzerrt. Wir unterstellen immer, dass diese sogenannte Demokratie, das amerikanische Modell, das einzig wahre ist und alle Völker, die sich diesem Modell nicht anschließen, gelten dann als unfrei und diktatorisch. Auch das ist Teil dieser Verblendung, mit der jetzt sehr bald Schluß sein wird.
Sie haben auf ihrer lnternetseite eine kleine Erklärung unter dem Motto „independance day" geschrieben. Wie kommen Sie auf independance day?
Mahler: Also ich habe den Film selbst nicht gesehen. Aber ich habe über ihn gehört. Das war so ein Angriff Außerirdischer, die diese Machtzentren angegriffen und wohl auch zerstört haben. Und das schafft die Assoziation - das kommt nicht von mir - das war auch sofort in der Berichterstattung. Und ich meine, das ist ein ganz guter Titel. Darum ist es eben der Titel dieser Erklärung geworden.
Warum ist diese Erklärung nicht mehr im Netz?
Mahler: Das ist Sabotage. Die Leute sind da unter Druck gesetzt worden - wie das in diesem System so üblich ist - mit wirtschaftlichen Repressalien. Und dann sind sie weich geworden und haben diese Seite abgeschaltet. Aber die kommt wieder
Es haben auch als Reaktion in mehreren Städten Deutschlands ist zum Beispiel auch die US-amerikanische Fahne verbrannt worden auch von Deutschen. Wie geht so etwas zusammen? !st das richtig?
Mahler: Das verstehe ich schon. Das ist allerdings strafbar. Ich würde nicht dazu auffordern. Ich würde auch jeden davor warnen. Das bringt nichts, Man muss sich intensiver mit dieser Geschichte auseinandersetzen, Das reicht nicht, eine Fahne zu verbrennen. Aber als Symbol der Unterdrückung und des Völkermordes eine amerikanische Fahne zu verbrennen hat schon seinen Reiz, würde ich sagen.
Es sind ja jetzt viele der mutmaßlichen Täter sind in Hamburg geortet worden. Das sie dort studiert haben. Das ist ja mitten in Deutschland. Die Vorbereitung zu diesem Anschlag hat scheinbar zum Teil auch hier stattgefunden. Wie denken Sie darüber?
Mahler: Vielleicht soll jetzt Hamburg auch bombardiert werden. Ich meine, das ist natürlich Ausdruck dieses Mischens der Völker. Sie können überall hin, sie werden überall aufgenommen und können dann ihre Kriegshandlungen auf deutschen Boden vorbereiten. Indem sie das tun, nehmen sie eine Chance wahr, das verstehe ich. Das ist O.K. Wir müssen dafür sorgen, dass damit Schluss ist. Dass also diese multikulturelle Gesellschaft, die keine ist, diese multi-ethnische Gesellschaft, sich zurückbildet in homogene Völker. Die sind stabil und das Konzept der Durchmischung der Völker ist das Konzept „teile und herrsche": überall Konfliktherde schaffen, deren man sich nach Belieben bedient, um seine Interessen als Supermacht durchzusetzen. Aber auch das wird durchschaut. Da gibt es schon sehr hoffnungsvolle Ansätze. Und jetzt hat es hier ein schockartiges Erwachen gegeben in Deutschland. Warum ist das Zuwanderungsgesetz plötzlich von der Tagesordnung genommen worden. Weil: die Leute wissen über ihre Dienste, wie die Reaktion ist. Jetzt hat diese Gegenwehr gegen die Überfremdung ein Ventil. Die Moslems. Das ist zu Bedauern. Die Moslems sind nicht unsere Feinde. Im Gegenteil sie kämpfen. Und daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen, Aber sie haben hier in Deutschland nichts zu suchen, sie sollen in ihre Heimat gehen, Und wir kämpfen für Verhältnisse, dass sie in der Heimat auch leben können, also keinen Zwang verspüren, hier nach Deutschland, nach Europa zu kommen. Überall in der Welt sollen die Menschen dort ihre Heimat haben, wo sie geboren sind und wo sie ihre Leute haben
Aber diejenigen, die diesen Anschlag vorbereitet haben, haben ja sozusagen hier ihr Hinterland gefunden in Deutschland - möglicherweise ein Hinterland, was sie in ihren Heimatstaaten nicht gehabt hätten. D, h. möglicherweise hätte der Anschlag nicht organisiert werden können, wenn nicht von hier, aus den verschiedenen Gegebenheiten, die so Visa und so weiter mit sich bringen. So ist eine bessere Eintrittskarte in die USA als aus den Verneigten Arabischen Emiraten. Da gibt es einen kleinen Widerspruch. Auf der einen Seite finden Sie den Anschlag auf eine Art rechtens, so wie er gemacht wurde, auf der anderen Seite wollen Sie gar nicht, dass die Leute hier sind
Mahler: Das ist kein Widerspruch. Sie haben die Möglichkeit genutzt, die diese sogenannte offene Gesellschaft ihnen bietet, Sie konnten hier sein und sich vorbereiten und konnten dann von hier aus auch in die USA gehen, relativ ungehindert. Aber ich bin nicht dafür, dass diese Bedingungen weiter existieren. Und sie werden dann in ihre Heimat gehen und dann werden sie andere Möglichkeiten finden, den Kampf gegen die Globalmacht zu führen. Vielleicht können sie, wenn wir uns geistig so weit instand gesetzt haben, uns da entgegen zu stellen, eine Unterstützung von uns bekommen geistiger Art, die ihnen jetzt hilft und den militärischen Kampf zunehmend in den Hintergrund drängt. Das ist die Entwicklung wie ich sie anstrebe.
Wie soll denn die Auflösung dieser multikulturellen Gesellschaft vonstatten gehen?
Mahler: Die haben hierher gefunden. Also werden sie den Weg auch zurückfinden. Die deutschen Gesetze werden angewendet. Da wird man die Ausländer auffordern, unser Land zu verlassen. Dann gehen sie in ihr Heimatland. Was soll da so kompliziert sein?
Das geht ja nur mit Zwang
Mahler: Wieso geht das nur mit Zwang? Wollen die sich nicht an die deutschen Gesetze halten? Wollen sie sagen, das ist unser Land wir haben es besetzt und jetzt geht bitte als Deutscher raus aus diesem Land, Ihr seid die Minderheit? Was wäre denn das? Das wäre Krieg.
Momentan gibt es diese Gesetze noch nicht
Mahler: Also wenn hier Menschen sich aufhalten, die nicht Deutsche sind, dann müssen sie wissen, sie sind hier nur als Gäste und Gäste müssen wieder gehen. Und wenn die jetzt plötzlich auf den Gedanken kommen: „wir gehen nicht“, dann sind sie Feinde. Dann wird es Krieg geben,
Hier in Deutschland?
Mahler: Ja sicher. Wo denn sonst
Ist das im Zusammenhang zu sehen mit den Auseinandersetzungen, die auch um die USA geführt werden?
Mahler: Das ist ein Teil einer weltweiten Auseinandersetzung. Die USA haben ja diesen Zustand herbeigeführt, überall die Völker zu durchmischen. Und sie sind verantwortlich dafür. Deswegen: wir kämpfen nicht gegen die Moslems hier. Wir kämpfen nicht gegen die Menschen, die ihre Chancen hier wahrgenommen haben. Wir kämpfen gegen diese Weltordnung, wollen unsere eigene Ordnung, unter der wir uns mit diesen Menschen hier auf menschliche Art und Weise auseinandersetzen. Die sind nämlich schon selber der Überzeugung, dass wir verrückt sind, dass wir ihnen unser Land überlassen. Es heißt ja: „Über Spanien lacht die Sonne und über Deutschland die ganze Welt.“ Wir sind nicht normal. Wir sind krank und das wissen die auch. Und die sagen uns das auch. Ich habe mit Ausländern Kontakt. Die sagen: „Ihr seid verrückt.“ Wo gibt's denn sowas. Wo hat es jemals schon sowas gegeben. Also die wissen, sie sind hier nur als Fremde. Wenn wir wieder zu uns kommen, dann werden wir sie als Fremde bitten, das Land zu verlassen. Und das müssen sie auch.
Aber da steht ja - es ist schon ein kleiner Gegensatz - zum einen sind diejenigen, also sind quasi die Staaten - beispielsweise sie haben Palästina genannt, sie haben Afghanistan genannt - sind befreundete Staaten auch in ihrem Ansinnen, gegen die USA vorzugehen. Auf der anderen Seite sind die Menschen, die aus diesen Staaten kommen und hier leben die Feinde
Mahler: Sie sind nicht die Feinde. Nur, wenn sie auf den Gedanken kommen, dieses Land für sich zu beanspruchen, wenn wir als Deutsche sagen: „bitte geht zurück!“ Dann sind sie Feinde. Diesen Zustand – in dem wir als Deutsche dazu noch nicht in der Lage sind: Wir sind ein besetztes Land. Die Köpfe sind besetzt. Bei uns grassiert dieser Multi-Kulturalismus. Die politische Klasse verrät unser Volk - müssen wir erstmal aufräumen.
Meine Frage nochmal zu dem Anschlag zurück: fühlen sie sich persönlich betroffen von diesem Anschlag?
Mahler: Also wissen Sie. Das ist vielleicht zu hochtrabend aber ich habe die ganze Zeit immer die Vorstellung gehabt, man muss etwas gegen das große Töten, das das ganze 20, Jahrhundert gekennzeichnet hat, unternehmen. Also kann man daraus schließen, das große Töten stört mich. Das ist ein Zustand, den wir als Menschen nicht hinnehmen können. Wir müssen daran arbeiten, dass wir darüber wegkommen. Aber dieses große Töten geht eben von diesen imperialistischen Mächten aus. Und sie müssen überwunden werden. Das ist - wie gesagt - ein geistiger Prozeß.
Die USA sind darin die imperialistische Macht?
Mahler: Nicht die USA. Das sind immerhin 200 Mio. die dort leben, die damit nichts zu tun haben. Die sind genauso mißbraucht. Doch einige Menschen - es ist die Ostküste, dieses Machtgeflecht von Geld und Militär, das weltweit agiert, in der Absicht, eine Weltherrschaft zu errichten und zu sichern. Das wird auch offen ausgesprochen. Bloß wir sind zu blöd, das nicht zur Kenntnis zu nehmen.
Und das sind dann die Imperialisten?
Mahler: Ja. Die Imperialisten, das sind die Globalisten. Das ist das höchste Stadium des Imperialismus. Das ist noch was neues. Das hat's vorher nicht gegeben. Imperialismus, das war Einflußbereich, den man auch territorial abgesichert hat. Aber das Geld ist eine viel wirksamere Besatzungsmacht. Überall werden die Staaten verschuldet. An der Zinslast ....und dann hat man sie. Dann werden sie ausgesaugt bis zum Letzten, ohne daß ein einziger Soldat dieser Globalmacht auf diesem Territorium, wo die Menschen ausgesaugt werden, gezeigt werden muss.
Welche Territorien sind das zum Beispiel?
Mahler: Weltweiteit, weltweit, Das geht jetzt sogar bis nach China, Die Chinesen werden auch von diesem Gift nehmen und dann in eine sehr schwierige Lage kommen, Es ist überall der Kredit, der den Leuten gegeben wird. Und das ist eben auch schon im alten Testament den Juden aufgegeben, durch Geldleihe die Weltherrschaft zu erlangen (5. Mose 15, 6; 28, 12-14). Und das machen sie. Und das kann man keinem vorwerfen. Mein Gott, ist das etwa abträglich, wenn man sagt: „Du hast die Weltmacht, du hast es geschafft“? Das ist doch eher eine Anerkennung einer Leistung. Bloß - als Betroffener davon - sage ich: „uns muss das nicht gefallen und wir werden es so ändern durch eine Änderung von uns, unserer Seinsweise, dass wir von diesem Geld nicht mehr abhängig sind, uns nicht mehr von diesem Geld vergiften lassen.“ Die Staatsschuld muss zurückgeführt werden, die Staaten müssen entschuldet werden, sie müssen eine Volkswirtschaft aufbauen. Die Volksgemeinschaft ist die Grundlage. Das ist die veränderte Welt. Und da hat die Macht des Geldes ausgespielt,
D. h. diese Macht der Ostküste, der Globalismus ist eng gekoppelt an das, was Sie die Juden nennen?
Mahler: An den Jahwekult. Das ist ein Weltherrschaftskult des auserwählten Volkes. Und ein Volk, das sich für auserwählt hält, missachtet alle anderen Nationen, kann also nie auf der Basis der Gleichberechtigung und wechselseitigen Anerkennung mit uns umgehen. Das ist der Fluch, den die Juden seit Jahrtausenden mit sich herumtragen. Von diesem Fluch will ich sie befreien,
Wie?
Mahler: Indem man klarmacht, dass diese Geistesgestalt Jahwe der abstrakte einseitige Gott ist, der den Menschen als unrein von sich weist. Die Hegel'sche Philosophie hat den positiven Kern des Christentums aufgegriffen: der Gottessohn, Gott und Mensch, sind nicht getrennt sondern ein und das selbe. Sie sind auch unterschieden. Deswegen sagt Hegel, man kann eine Wahrheit nicht in einem Satz aussprechen. Mensch ist Gott und Mensch ist aber auch nicht Gott. Also haben wir sowohl die Gleichheit mit Gott als auch die Unterschiedenheit von Gott. Und das ist eine ganz andere Basis,
Aber das heißt ja auch, mehr an die Religion mehr oder weniger, nicht mehr so sein zu lassen wie sie ist?
Mahler: Naja, man muss dem Volk, das sich mit Jahwe identifiziert, heute immer nur das vorhalten, was Jahwe diesem Volk aufgibt. Und das ist alles das, was wir mit Empörung und Ablehnung und Ächtung bedenken. In dieser Lehre ist enthalten. Völker zu morden, Völker auszubeuten; Herrschaft über sie auszuüben.., sie nicht zu achten, sie als minderwertige Rassen darzustellen. Alles das ist die jüdische Religion. Und das muss man bewusst machen. Und dann ist diese Religion machtlos, weil diese jüdischen Menschen natürlich sich dann nicht damit identifizieren können. Denen ist das teilweise auch gar nicht so bewusst,
Aber wie wollen Sie die davon befreien?
Mahler: Indem man immer wieder sagt, was der Jahweismus ist und wie man ihn überwindet, wie man ihn schon überwunden hat. Und das ist eben in der deutschen Philosophie schon als Gedankengebäude vorhanden. Das wird ja auch unterdrückt. Das wird in die Schweigespirale versenkt. Und das muss aktiviert werden. Das ist ein politischer Kampf. Und in diesem politischen Kampf sehe ich meine Position.