Anläßlich
des Wahlerfolges von Le Pen und mit Hinweis auf die zur
Unterstützung für die israelische Kriegspolitik veranstalteten
Massendemonstrationen von Juden in Paris und anderswo schreibt
der bekannte jüdische Publizist Israel Shamir in einem Essay:
„Wenn die Juden bei Sinnen wären, würden sie die innere dialektische
Einheit ihres Zangen-Angriffs als ihr bestgehütetes Geheimnis
bewahren. Aber sie sind durch ihre Erfolge betrunken.
Der geistliche Lehrer der sephardischen Juden, der Rabbiner
Obadiah Joseph, hatte angeordnet, daß Juden auf der Welt
ihre Vorherrschaft nicht eher zeigen sollten, als bis
sie die christlichen Kirchen im heiligen Land zerstören
könnten. Mit der Belagerung der Geburtskirche in Bethlehem
glauben sie, daß diese Bedingung erfüllt sei. Juden sind
in einem seit dem Erscheinen von Christus nicht mehr dagewesenen
Ausmaß geeint, vereint in einem gemeinschaftlichen Willen,
in einem einzigartigen Vorhaben und in einem Gefühl, auf
dem Gipfel der Macht anzukommen. Von der Macht und ihrer
Einigkeit berauscht, läßt dieses sonst stets vorsichtige
Volk die Maske fallen, verzichtet es auf Vorwände. Es
sieht so aus, als riefen sie heute wieder wie vor zweitausend
Jahren. 'Tötet ihn!’.
Diese
neue Offenheit gewährt uns einen früher nicht dagewesenen
Einblick in die Seele der Juden und ihrer Unterstützer.
...Von Moskau bis Brooklyn, von Marseille bis Hampstead
sprechen die Juden mit einer Stimme: WIR SIND EINS!“
und er
schrieb von der Vision der zum Töten bereiten Einheit der
Judenheit. Das Erschrecken darüber habe zum Triumph Le Pens
geführt. Er sei wahrscheinlich der einzige französische
Politiker, der wirklich ganz und gar von den Juden abgelehnt
werde. Sein Wahlsieg könne den Anfang vom Ende der jüdischen
Vorherrschaft bedeuten.
Shamir
warnt die europäische Linke. Ihr Bündnis mit den Juden nehme
sie jetzt in Haftung und sei für sie zu einer Belastung
geworden. Auch der jüdische Würgegriff auf die Medien bringe
bei Wahlen für die Linke keine Früchte mehr. Statt das jüdische
Programm zu unterstützen, sollte die Linke endlich mit der
Rechten darin wetteifern, die Probleme der Arbeiterklasse
anzupacken. Es dürfe keine weitere Einwanderung geben. Diese
Aufgabe verlange, die Hauptursache der Völkerwanderung,
die Judeo-Amerikanische Globalisierung, zu beseitigen und
Bush’s Krieg gegen den Islam zu beenden.
Damit
ist der Grundakkord für die Politik im angebrochenen Jahrzehnt
angeschlagen. Es ist das Jahrzehnt des Niedergangs des Judäo-Amerikanischen
Imperiums.
Nach dem Verrat
Yassir Arafats an seinem Volk ist die Initiative im Kampf
gegen die jüdische Herrschaft auf die Heiligen Islamischen
Krieger übergegangen. Mit ihren grauenvollen Gegenangriffen
haben sie das Spinnennetz der Intrigen arabischer Regierungen
zur Niederhaltung des Palästinensischen Volkes zerrissen
und der US-Ostküste die Illusion geraubt, sie könne auch
im 21. Jahrhundert die strategisch wichtige Region mit den
dort lagernden Erdölreserven weiterhin mit verdeckter Gewalt
beherrschen. Die Unterdrücker sind endlich gezwungen, die
Maske fallen zu lassen und der Welt ihre blutigen Hände
zu zeigen. Das ist schon der strategische Sieg im Befreiungskampf.
Den Widerständlern ist es gelungen, ihren Feind über den
Punkt hinaus zu treiben, hinter dem es für ihn kein Zurück
mehr gibt. Nach dem 11. September 2001 ist die US-Ostküste
aufmarschiert, um sich selbst zu vernichten. "Die Irren
von Zion" begreifen nicht - können nicht begreifen –, daß
jede Bombe, die sie auf islamische Städte werfen, jede Rakete,
die sie auf islamische Bastionen abfeuern, ihr Ziel im eigenen
Hinterland finden: Sie pulverisieren den Heiligenschein
des "American Way of Death" , ohne den dieses System von
Raub, Mord, Terror und Seelenvernichtung nur ein Schwächling
in Hochglanzrüstung ist.
Das Deutsche
Volk verdankt den Märtyrern viel. Wir in unserer Lage hätten
zur militärischen Destabilisierung der USA, die die Voraussetzung
für die Auferstehung des Deutschen Reiches ist, wenig unternehmen
können. Wenigstens diese Einsicht ist der RAF gutzuschreiben.
Deren Handycap bestand darin, daß ihr Kampf der Welt nicht
als nationaler Befreiungskampf einsichtig zu machen war.
Da ist die Lage des palästinensischen Volkes anders – günstiger.
Dieses kann den Anspruch der Juden, in Palästina einen eigenen
Staat zu begründen, souverän abweisen. Der Rechtstitel,
auf den sich die Juden berufen, ist keiner. Jahwe, der Gott
der Juden, hat Moses dieses Land versprochen, ohne dessen
rechtmäßige Eigentümer, die Kanaaniter, zu fragen. Diese
waren natürlich nicht einverstanden und mußten deshalb sterben,
so wie geschrieben steht:
„Da
gelobte Israel dem Herrn ein Gelübde und sprach: Wenn
du dies Volk in meine Hand gibst, so will ich an ihren
Städten den Bann vollstrecken. Und der Herr hörte auf
die Stimme Israels und gab die Kanaaniter in ihre Hand,
und sie vollstreckten den Bann an ihnen und ihren Städten“
(4. Mose 21, 2 – 3),
d.h. die
Juden töteten in Kanaan alles, was da "kreuchte und fleuchte";
sie töteten "Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder
und Schafe, Kamele und Esel" (so die Definition von "Bann"
in 1. Samuel 15, 3).
Wenn die
Juden heute – nach 3500 Jahren – auf das Versprechen Jahwes
zurückgreifen, um den Völkermord am Palästinensischen Volk
zu rechtfertigen, so ist das so, als wollten wir Deutsche
das Ende der jüdischen Weltherrschaft in Erinnerung an den
Befehl des persischen Großkönigs Artaxerxes (StzuEster 1,
2-4) zur Ausrottung der Juden anmahnen und so den vermeintlichen
– jedenfalls nicht nachweisbaren - Befehl Adolf Hitlers
zur "Endlösung der Judenfrage" rechtfertigen.
Aber nicht nur dem
palästinenschen Volk schulden wir Dank, sondern auch den
jüdischen Führern, die jetzt die Maske fallen lassen und
offen über ihre Absichten reden, allen voran dem charismatischen
Ex-General Effi Eitam, dem neuen starken Mann in der Regierung
Sharon. Dieser hat sich als Quereinsteiger dieser Tage handstreichartig
an die Spitze der Nationalreligiösen Partei Israels wählen
lassen, in der klaren Erkenntnis, das von dieser Partei
die entscheidenden Impulse in Israel ausgehen. Er ist dann
sogleich in die Regierung eingetreten, um zu verhindern,
daß Sharon "in der Mitte des Flusses Halt macht". [siehe
die nebenstehende Übersetzung eines Interviews, das Eitam
der Zeitung Le Monde gewährt und das diese in ihrer Ausgabe
vom 8. April 2002 veröffentlicht hat.] Die jetzt auf dem
Wege befindliche Kriegsführung Israels gegen die Palästinenser
trägt seine Handschrift. Im Januar 2002 berichtete die linksliberale
israelische Tageszeitung Haaretz (31.01.02) von dem militärischen
Plan, den ein Kreis von Ex-Generälen mit Unterstützung der
Heeresleitung unter Vorsitz von Effi Eitam erarbeitet hat.
Dieser Plan sieht die Wiederbesetzung der Autonomiegebiete,
die Vernichtung der palästinensischen Selbstverwaltung sowie
eine Verfassungsänderung vor, die den isrealischen Arabern
das aktive und passive Wahlrecht nehmen soll. Der Plan empfiehlt
auch weitreichende Schritte in anderen Gebieten: Ein aggressives
militärisches Angehen gegen die nukleare Bedrohung, die
vom Iran ausgehe, sowie eine Intervention in Jordanien,
damit dieses zum Palästinenserstaat werde.
Der maßgebliche
Einfluß Eitams auf die israelische Politik zeigte sich schon
in seiner Berufung in den Stab des Premierministers Scharon
zur Vorbereitung des Treffens mit US-Präsident Bush in Washington
vom 2. Januar 2002. Es war Eitam, der Stunden vor dem Treffen
von Washington aus über den israelischen Rundfunk die Verhandlungsziele
der israelischen Delegation formulierte: Man wollte erreichen,
daß Arafat mit sehr kurzer Fristsetzung (24 Stunden) ein
Ultimatum gestellt werde, 2000 Gewehre und 200 Granatwerfer
an die israelische Armee zu übergeben – ein Ultimatum, das
Arafat unmöglich erfüllen konnte.
Wir wissen
also, mit wem, wo und wann der sich jetzt entfaltende Krieg
gegen die Palästinenser beschlossen wurde. Das war vor der
Rede Bush’s vor beiden Häusern des US-Kongresses, in deren
Verlauf der Präsident die Welt in Gute und Böse einteilte
und die Vernichtung der Bösen ankündigte.
Wir schulden
dem General Eitam insbesondere deshalb Dank, weil er endlich
die religiöse Dimension des Krieges gegen die Völker ausgesprochen
und zum Programm erklärt hat. Es gehe um die Errichtung
des jüdischen Gottesstaates, der nach seiner Meinung den
"psychopathischen" Bevölkerungen in Europa und anderswo
in der Welt, die an die "Menschenrechte" und an den "Frieden"
glaubten, das Licht bringen und die Existenz Gottes ins
Gedächtnis rufen werde.
Nun können
wir – ja wir müssen – uns auf das einstellen, was jetzt
kommt. Wir befinden uns im Krieg. Es ist der 3. Weltkrieg.
In diesem Krieg werden Israel und die USA ihre Atomwaffen
einsetzen. Und niemand sage, diese Schurkenstaaten hätten
ihr Vorhaben uns nicht angekündigt! Die unmittelbare Folge
wird zuerst der moralische Zusammenbruch der USA sein. Ihm
folgt auf dem Fuße der Zusammenbruch des globalistischen
Finanzsystems dadurch, daß eine Flucht aus dem Dollar in
den Euro einsetzt. Der wirtschaftliche Zusammenbruch wird
in den USA ethnische Kriege auslösen, die schnell in einen
allgemeinen Bürgerkrieg übergehen und den Zerfall der USA
herbeiführen werden. Das ist dann die Stunde Europas – hier
in erster Linie des Deutschen Reiches – mit der Chance,
unter Einschluß von Rußland der Welt eine Neue Friedensordnung
zu geben, die auf der wechselseitigen Anerkennung der Völker
als Nationen (Personen) beruht und den Weltmarkt nach dem
Prinzip herstellt, daß der Austausch über die Grenzen hinweg
zu wechselseitigem Vorteil und Nutzen stattfindet.
Bis zum
Ende dieses Krieges bleibt das jüdische Volk die Unruhe,
die das Räderwerk der Weltgeschichte in Gang hält. Am Ende
dieses Krieges werden der Judaismus durch die Deutsche Idealistische
Philosophie überwunden, der Pseudostaat Israel von der Landkarte
verschwunden und die Juden vom Fluch ihrer Auserwähltheit
durch den blutrünstigen Gott Jahwe erlöst sein.
Das Zeitalter
der Macht des Geldes weicht dem Zeitalter der Macht des
Geistes, die sich – nicht nur im Deutschen Reich – als selbstbewußte
Volksgemeinschaft manifestiert. Das ist dann der Deutschen
Revolution Zweiter Teil.
Übersetzung aus Le Monde vom
8. April 2002 S. 3
Effi Eitam,
Brigadegeneral der Reserve und Mitglied der Nationalreligiösen
Partei Israels (PNR)

Effi Eitam
(51)
|
Ariel Sharon
|
| Jerusalem, von
unserem Sonderkorrespondenten
Gemäß
einer am Donnerstag, dem 4. April, getroffenen Vereinbarung
zwischen Ariel Sharon und der Natinoalreligiösen Partei
(PNR), soll Effi Eitam am Montag zum Minister ohne
Portefeuille ernannt und Mitglied des Sicherheitskabinetts
werden. Sein Eintritt in die Regierung der nationalen
Einheit gilt nach der Abstimmung im Zentralkomitee
der PNR vom 7. April, die ihn an die Spitze der Partei
brachte, als sicher. Seine Ernennung trifft allerdings
auf den Widerstand einiger Abgeordneter der Arbeiterpartei
|
Brigadegeneral
der Reserve, seit dem 1. Januar in den Reservistenstatus
versetzt, ist Effi Eitam (51) der aufgehende Stern der religiösen
Ultranationalisten in Israel. Er war der höchstrangige orthodox-religiöse
Armee-Offizier, Befehlshaber der israelischen Steitkräfte
im Südlibanon von 1998 bis 1999, bis zu dem Zeitpunkt, in
dem der seinerzeitige Premierminister, Ehoud Barak, deren
Rückzug anordnete, dem sich Eitam widersetzte.
Im (sozialdemokratisch
und laïzistisch orientierten ) Kibbutz Ein Gev, in der Nähe
von Tiberiad geboren, hat General Eitam im Yom-Kippur-Krieg,
Oktober 1973, "den Glauben wiedergefunden". Er lebt in einer
Siedlung auf den Golan-Höhen. Er ist verheiratet und Vater
von 8 Kindern, von denen zwei gegenwärtig in der Einheit
Egoz (Mandel) dienen, jener Elitetruppe, die auf die "gezielte
Liquidation" von Palästinensern spezialisiert ist.
Warum
treten Sie in die Regierung ein?
Israel,
als jüdischer Staat, macht eine existentielle Krise durch
und ich glaube nützlich sein zu können.
Welches
sind die Momente dieser Krise?
Es gibt
deren drei. Zunächst ist da die Gefahr der Massenvernichtung.
Im Nahen Osten bemühen sich zwei Staaten um die Ausrüstung
mit Massenvernichtungswaffen: Iran und Irak. Nach der Shoa
kann das jüdische Volk nicht eine neuerliche Vernichtung
riskieren. Das zweite Element ist der Selbstmord-Terror.
Israel ist das Versuchsfeld für eine absolut neue Strategie,
die in New York angefangen hat, sich gegen die zivilisierten
demokratischen Gesellschaften richtet. Wenn Israel über
diesen Terrorismus nicht einen endgültigen Sieg erringt,
wird die ganze Welt bedroht sein. Schließlich leidet Israel
an einer Führungskrise.
Wie
beurteilen sie die aktuelle Lage?
Das Lande
befindet sich im Krieg. Zuerst muß man die Palästinenser
besiegen. Diejenigen die meinen, daß ein militärischer Sieg
unmöglich sei, irren. Wenden wir die erforderliche Gewalt
an und nutzen wir die Zeit, so werden wir den Sieg davontragen.
Danach richtet sich das Hauptinteresse Israels darauf, daß
die Internationale Gemeinschaft die Besitzer von Massenvernichtungsmitteln
ausrottet. Wenn die Internationale Gemeinschaft nicht begreift,
daß die Gefahr weltweit besteht, müßte Israel allein die
Arbeit tun. Unglücklicherweise wollen in der Welt, und sogar
in Israel selbst, bestimmte Kreise unsere Aktion zügeln.
Sie
beziehen sich auf die Rede von Präsident Bush?
Die Vereinigten
Staaten senden widersprüchliche Botschaften aus. Wir empfinden
für sie eine enorme Wertschätzung. Aber Israel ist ein unabhängiger
Staat und hat seine Prioritäten. Ich trete in die Regierung
ein, damit Ariel Sharon nicht auf halbem Wege stehen bleibt.
Das psychopathische Syndrom der Europäer, die sich darauf
verlegen, den Mörder Arafat zu retten, ist verblüffend.
Auch bei uns gibt es nicht weniger psychopathische Verteidiger
der "Menschenrechte" und des "Friedens".
Welche
Vorschläge werden Sie dem Sicherheitskabinett unterbreiten?
Wir müssen
vier Ziele verfolgen:
1. Die
Terroristen töten, vertreiben oder aburteilen. Beginnend
mit Arafat.
2. Wir müssen aller Waffen der Palästinensischen Autonomieverwaltung
habhaft werden und ihre Infrastruktur zerstören.
3. Die Köpfe säubern, besonders der dem Einfluß des Islam
ausgesetzten Jugend; man muß die Indoktrinierung in den
Moscheen, in den Schulen und im Fernsehen verbieten.
4. Den Palästinensern sehr deutlich machen, daß auf ewig
zwischen dem Meer und dem Jordan es nur die israelische
Souveränität geben wird.
Nach Zeugenberichten
gibt es Machtmißbräuche der Armee gegen palästinensische
Zivilisten.
Nie ist
ein Krieg sorgfältiger in dem Bemühen geführt worden, die
Zivilbevölkerung zu schonen. Wer kann uns hier belehren?
Die Franzosen, nach dem was sie in Algier angerichtet haben?
Die Amerikaner in Vietnam, und kürzlich erst in Afghanistan?
Die Briten erst recht? Also: Israel ist das moralischste
Land der Welt. Die Araber schlachten die seltenen Übergriffe
aus. Das sind Feiglinge, die in Kirchen und Hospitälern
Schutz suchen.
Wenn
der Krieg gewonnen sein wird – was werden Sie dann machen?
Die Palästinenser
in ihren Gebieten werden alle Rechte haben, nur nicht die
Souveränität, nicht die Staatsbürgerrechte und nicht das
Recht, Waffen zu tragen. Am Ende wird Jordanien der Staat
der Palästinenser sein. Sie sind dort in der Mehrheit. Ginge
es demokratisch zu, hätten sie dort schon die Macht. Die
Palästinenser von Judäa und Samaria werden, wenn sie wollen,
dorthin aufbrechen, um dort zu leben. Jene, die ohne Staatsbürgerrechte
bei uns bleiben wollen, werden das dürfen. Haben Sie in
Frankreich nicht auch sechs Millionen Muselmanen, von denen
vier Millionen Ausländer ohne Wahlrecht sind?
Worin
besteht die "Führungskrise" in Israel?
Der Zionismus
träumte von einem "normalen" Staat. Die Juden sollten werden
"wie die anderen Völker", in Sicherheit leben in ihrer eigenen
Heimstatt - und der Antisemitismus würde verschwinden. Nun,
Israel ist für Juden der gefährlichste Ort in der Welt.
Die la_zistische
Konzeption des Zionismus ist gescheitert. Um "wie die anderen
zu sein" , der 51. Bundesstaat der USA zu sein, hätten die
Juden kein Bedürfnis, im Nahen Osten zu leben.
Der einzige
Grund, Israel zu sein, ist ein wirklich jüdischer Staat
zu sein. Nun, ohne Vision ist die gegenwärtige Führung des
Landes unfähig, die dauerhafte Existenz dieses Staates und
seine besondere Natur zu rechtfertigen. Seit Jahren herrscht
das Paradigma von Frieden in seiner liberalen Bedeutung.
Seine zentrale Komponente aber, der Judaismus, ist marginalisiert.
Sie muß man in das Zentrum (Herz) unserer Gesellschaft rücken.
Was
wird ein „wirklich“ jüdischer Staat sein?
Er wird
drei Fundamente haben:
Das Land.
Der westliche Teil des Gelobten Landes – vom Meer bis an
den Jordan – dort ist der Lebensraum des jüdischen Volkes.
Die Identität.
Unsere Geschichte, unsere Kultur, unsere Sprache sind nicht
auf McDonald’s zu beschränken.
Die Besonderheit
des jüdischen Volkes. Wir glauben an den Herrn der Welt.
Die Christen und die Moslems auch – aber sie sind kein Volk.
Aber wir. Das ist unsere Besonderheit: Wir sind die einzigen
auf der Welt, die mit Gott als Volk ein Gespräche führen.
Unser Staat hat der Welt eine Botschaft zu überbringen:
die Existenz Gottes der Menschheit in Erinnerung zu rufen.
Wird
Israel Or La Goyim, das Licht der Nationen
werden?
Wir müssen
das Licht für uns selbst sein., und wir werden das Licht
der Nationen werden. Die Welt leidet an moralischem Verfall:
anstatt frei zu sein, finden sich die Menschen als die Sklaven
ihrer Triebe wieder, der Sexualität und der Gewalt. Kraft
seiner moralischen Gestalt wird Israel den Weg weisen.
Fühlen
Sie persönlich sich mit einer Sendung beauftragt?
Ohne jeden
Zweifel. Ich fühle, daß es notwendig ist, eine Kraft neu
zu ordnen, die fähig ist, dem Staat Israel eine neue Dimension
zu geben, antithetisch zur westlichen Dominanz. Mein Ziel
ist es, in Richtung eines wahrhaft jüdischen Staaes zu gehen,
aber ohne diesen aufzuzwingen. Ich bin Demokrat.
[Das Interview
führte Sylvian Cypel/ Übersetzung: Horst Mahler ]