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Grundriß der deutschen Volkswirtschaft
Einleitung
Die Wirtschaft unseres Volkes ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel,
das die materiellen Güter und Dienste bereitstellt, die nötig
sind für ein kulturvolles und gebildetes Leben jedes Deutschen, jeder
deutschen Familie und des deutschen Volkes als Ganzheit. Das deutsche Volk
ist für alle Deutschen die höchste, auf Erden nur sich selbst
verantwortliche Gemeinschaft, also der Souverän, der sich politisch
als reeller Nationalstaat, ökonomisch als wirkliche Volkswirtschaft
und psychologisch als gediegenes Nationalbewußtsein selber organisiert.
Führungsorgan von Politik und Wirtschaft des deutschen Volkes ist
sein eigener, nach dem Grundsatz Ein-Volk-ein-Staat gebildeter Nationalstaat,
wodurch seine Wirtschaft zur raumgerechten Nationalökonomie wird,
also wohlbegründet auf eigenem Grund und Boden - in Deutschland und
allen seinen Landschaften und für die Deutschen in allen ihren Stämmen
- wirtschaftet, anstatt in der Exportabhängigkeit zwischen Euphorie
und Depression hin und her zu schwanken und dadurch Volk und Land immer
weiter zu schwächen und herunterzubringen. Die Exportabhängigkeit
führt selbst im Wohlstand zur Strukturverarmung und Verwahrlosung
der Volkswirtschaft, sie ist ihr ökonomisches Rauschgift.
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Die Verallgemeinerung der fremdwirtschaftlichen Abhängigkeit, die
diktatorische Durchsetzung der Freihandelsdoktrin durch das antinationale
Finanzkapital, die Zerstörung aller gewachsenen und steuerbaren Volkswirtschaften
und damit des Weltmarktes und der Weltwirtschaft durch Erzwingung des globalen
Einheitsmarktes heißt heute Globalisierung. Globalwirtschaft ist
zerstörte Weltwirtschaft, sie beruht auf zersetzten Volkswirtschaften
und auf entmachteten Nationalstaaten.
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Die unserem Raume und unserer Kultur gerechtwerdende Volkswirtschaft ist
der Ausweg aus der Globalisierungsfalle, den deutsche Nationalisten dem
deutschen Volke weisen.
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In unserer gegenwärtigen Lage der teilweisen bis gänzlichen Auflösung
der althergebrachten deutschen Wirtschaftsordnung hat das nationalökonomische
Programm einer kulturraumgemäßen Volkswirtschaft zwei Stoßrichtungen,
eine restaurative und eine progressive. Denn einerseits müssen wir
die deutsche Volkswirtaschaft mit ihren klassischen staatlichen Steuerungsinstrumenten
wiederherstellen, andrerseits ist es mit dem nationalen, staatlich geschützten
Einheitsmarkt nicht getan, sondern seine Raumorientierung ist in die Kleinräumigkeit
vielfach unterschiedener Orts-, Kreis- und Regionalmärkte hinein zu
vertiefen. Es ist also der deutsche nationale Einheitsmarkt mit seiner
staatlichen Volkswirtschaftsordnung wiederherzustellen, wie ihn Bismarck
1871 begründet, Hitler 1933 zum "Geschloßnen Handelsstaat" (Fichte,
1800) weiterentwickelt und 1938 erweitert hat, wie ihn Ludwig Erhard in
den 1950er Jahren unter äußerst reduzierten Rahmenbedingungen
noch behauptet hat;
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die Raumgerechtheit und damit die Volksdienlichkeit der deutschen Nationalökonomie
nach innen zu vertiefen, indem die Gebietskörperschaften unterhalb
der nationalen Ebene echte Binnenzollmacht erlangen und die zuständigen
Behörden eine durchwachsene und vielfältige, den verschiedensten
Arbeitskräften Betätigung bietende und durch Entballung der Zentren
raumdeckende Wirtschaftsstruktur herstellen können.
Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik bilden eine untrennbare Einheit. Die
kulturraumgerechte nationale Wirtschaftspolitik gestaltet die Wirtschaftsordnung
so, daß eine wünschbare Sozialordnung entsteht, sich erhält
und entwickelt. Dies ist der grundlegende Sinn von Sozialpolitik, aus dem
sich ihre zweite Bedeutung - der gemeinschaftliche Unterhalt der Bedürftigen
eines Volkes - erst ergibt. Die raum- und volksgemäße Wirtschaftspolitik
dient also unmittelbar der deutschen Sozialpolitik. Ihr oberstes Ziel ist
es, daß das ganze deutsche Volk und damit jede deutsche Familie in
den Stand ihrer produktiven Mittel gesetzt wird und damit als Mittelstand
sozial wiederaufersteht, sich erhält und entwickelt. Die Eigentumsordnung
ist so zu gestalten, daß die Proletarisierung großer Teile
des deutschen Volkes und erst recht die Verelendung seiner Hilfsbedürftigen
vom Grundsatz her ausgeschlossen ist und damit der Kapitalismus, die Proletarisierung
des Geldes, unmöglich wird. Die wirtschaftspolitische Programmatik
der deutschen Nationalökonomie enthält also die Sozialökonomie
des deutschen Volkes.
I. Allgemeine Grundsätze
Das Ziel der deutschen Wirtschaftsraumordnung ist nicht die Maximierung
der Wirtschaftsleistung und damit des Ausstoßes an Gütern und
Diensten, sondern das gute Leben des Volkes in seinem Raum. Daraus folgt,
daß kurzfristige Maximierung wie auch längerfristige Optimierung
des Profits auf eingesetztes Kapital niemals das Ziel einer Volkswirtschaft
sein kann, die diesen Namen verdient, und schon garnicht der Zweck der
raumgemäßen Volkswirtschaft deutscher Nationalisten. Wird, wie
in der Gegenwart, die staatliche Herstellung von Profitmaximierungsmöglichkeiten
betrieben, liegt nicht nur ein einfaches Wirtschaftsverbrechen vor, sondern
ein politisch-ökonomisches Kapitalverbrechen, das durch kapitale Strafen
zu ahnden und durch Einzug der Tatwerkzeuge, der beteiligten Unternehmen
und Kapitalien, zu beenden ist.
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Dem deutschen Volke die materiellen Mittel bereitzustellen, damit es in
harmonischer und belebender Gemeinschaft seinen Charakter, seinen Geist
und seine Kultur festigen, veredeln und entfalten kann, ist der Zweck der
raumgerechten Volkswirtschaft. Allen Deutschen in ihrer Gemeinschaft und
in ihrem Lande die Möglichkeit zur allseitigen Entwicklung ihrer Persönlichkeit
einzuräumen und dafür die Atmosphäre und den Stil der Sittlichkeit,
worin das Individuum auch das Allgemeine will, zu schaffen, ist Zweck auch
der besonderen Unternehmungen in der deutschen Volkswirtschaft. Da die
Persönlichkeit der Individuen in einer von der materiellen Produktion
abgetrennten Geistes- und Bildungssphäre allein sich nicht harmonisch
entwickeln kann, hat jeder Deutsche das Recht auf Teilnahme am Wirtschaftsleben.
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Der Kapitalismus ist grundsätzlich unsittlich, weil seine krebsartige
Akkumulation, das Kapitalwachstum, das Elend einer industriellen Reservearmee
erzeugt. Aber auch im Zustande der Vollbeschäftigung ist der Kapitalismus
sittenwidrig, weil er den Konsumismus wuchern läßt, der das
Leben verarmt, es äußerlich, aufwendig und kostenreich macht.
Für die deutsche Volkswirtschaftspolitik haben folgende allgemeinen
Grundsätze zu gelten:
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Die deutsche Wirtschaft ist die Eigenwirtschaft der Gemeinschaft des deutschen
Volkes.
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Sie hat sich eine Marktwirtschaft in Gestalt ihrer bürgerlichen Gesellschaft
einverleibt und stellt insgesamt ein souveränes Subjekt der Weltmarktwirtschaft
dar.
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Die raum- und kulturgemäße deutsche Volkswirtschaft verteidigt
ihre Weltgesellschaft, indem sie zusammen mit anderen Nationalökonomien
eine Weltwirtschaftspolitik betreibt, die den Weltmarkt vor seiner Zerstörung
durch den globalen Einheitsmarkt schützt.
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Die deutsche Nationalökonomie ist Wirtschaftsgemeinschaft (Eigenwirtschaft),
deren bürgerliche Wirtschaftsgesellschaft (innere Marktwirtschaft)
ihrer Stärke und Unabhängigkeit dient, und zwar in allen ihren
Gebieten und Haushalten.
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Der Markt darf nicht Zweck, sondern nur Mittel deutschen Wirtschaftens
sein.
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Raum- und kulturgerechte deutsche Volkswirtschaft heißt, daß
die Deutschen aller Stämme und Landschaften eine vielfältige
und durchwachsene Struktur und damit allseitige Betätigungsmöglichkeiten
vorfinden, und zwar flächendeckend.
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Alle Gebietskörperschaften können die Vergabe von Gütermärkten
an die Errichtung von ausreichenden Güterproduktionen in den Standorten
ihres Gebietes binden. Dazu erhalten die Gebietskörperschaften unterhalb
des Gesamtstaates die Binnenzollmacht.
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Im Unterschied zur Außenzollmacht der Gesamtnation ist die Binnenzollmacht
der Gebietsbehörden nicht souverän, darf also ihr Gebiet nur
für solche Güter sperren, in deren Produktion sie autark ist;
weder Durchfuhrzölle noch Transitverbote sind statthaft.
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Die Binnenzollmacht ermöglicht die genaue, kleinräumige Ausrichtung
der deutschen Nationalökonomie und verhindert weder nationale Einheitsmärkte
(z.B. für Automobile) noch übernationale Gemeinschaftsmärkte
(z.B. für Verkehrsflugzeuge).
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Der national geführte deutsche Staat garantiert das Recht auf Arbeit
und das Recht auf Berufsausbildung durch seinen Staatsarbeitsdienst.
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Der deutsche Staat garantiert jedem Deutschen die Unveräußerlichkeit
seiner Person (Menschenrecht).
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Der deutsche Staat garantiert jedem Deutschen die Unveräußerlichkeit
seines Mindestbesitzes am Grund und Boden seines Vaterlandes (Grundrecht)
und das Recht auf Wohnung.
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Das national regierte Deutschland garantiert das Privateigentum einschließlich
des Privateigentums an Produktionsmitteln.
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Die nationale Regierung schützt ausländisches Privateigentum
einschließlich desjenigen an Produktionsmitteln.
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Ausländische Unternehmen und Kapitalanlagen in Deutschland werden
nationalisiert, d.h. deutscher Vogtei, Benennung und volkswirtschaftlicher
Strategie unterworfen.
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Die Gewinne ausländischer Unternehmen dürfen jederzeit außer
Landes gebracht, die Unternehmen jederzeit verkauft, aber nicht ins Ausland
verlagert werden.
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Banken und Versicherungen unterliegen operativer staatlicher Kontrolle,
die eigenes strategisches Verhalten verhindert und die Befolgung der deutschen
Volkswirtschaftsstrategie sicherstellt.
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Internationale Konzerne werden entflochten und ihre deutschen Unternehmen
der nationalökonomischen Strategie der Raum- und Volksdienlichkeit
unterworfen.
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Das wirtschaftliche Strategiemonopol des Staates und die wirtschaftliche
Taktikfreiheit der Unternehmen werden aufrechterhalten.
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Mischung aller Eigentumsformen in der Volkswirtschaft (Staats-, Privat-,
Genossenschafts-, Kommunal- und Gesellschaftseigentum) und technologisch
zukunftsweisender Vorrang der Klein- vor Mittel- vor Großbetrieben
(Miniaturisierungstendenz).
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Die Eigenwirtschaft hat den Vorrang vor der Marktwirtschaft, die Subsistenzökonomie
kommt vor der Verkaufsökonomie.
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Kreislaufwirtschaften werden gegenüber Linearwirtschaften bevorzugt.
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Alle Wirtschaftspolitik hat der Ökologie von Volk und Land der Deutschen
zu dienen; Deutschland ist als Umwelt und natürlich-geschichtlicher
Lebensraum der Deutschen zu bewahren; die Wirtschaft darf Deutschlands
Natur nicht denaturieren und seine Bevölkerung nicht verfremden (Ökologiegebot).
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Das Proletariat und der Kapitalismus sind abgeschafft.
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Das Kapital darf nur als Mittel des Unternehmers, nicht aber als Gegenstand
des Spekulanten verwendet werden. Wer Kapital als Spekulationsobjekt zweckentfremdet,
wird als Kapitalverbrecher verfolgt.
II. Besondere Grundsätze
Die Grundlage aller Kultur und damit auch der deutschen Volkswirtschaft
ist die bäuerliche Familie und ihre Landwirtschaft, ist Gartenbau,
Ackerbau und Viehzucht. Auf ihrer Grundlage entstand die Hausindustrie,
Handwerk wie Maschinenwerk, zuerst als Subsistenzwirtschaft, welche die
fortwährende und ständig neu zu festigende Grundlage allen Wirtschaftens
bleibt, und dann auch als Marktwirtschaft, die mit besonderen Marktansiedlungen,
den Städten, ihre festen Einrichtungen erhielt. Zwischen ländlichen
Herstellungsräumen und städtischen Märkten entstand ein
Netz von Feldwegen und Marktstraßen, also ein Verkehrswesen und mit
ihm als entscheidendes Rechtsinstitut seiner öffentlichen Kontrolle
der Wegezwang.
Die Übertragung der bäuerlichen Hausindustrie in die Städte
brachte das zünftige Handwerk, die Ausdehnung des Marktansiedlers
in den ländlichen Siedlungsraum den flächendeckenden Fachhandel
hervor. Der Werkhof des Landhandwerkers war Ursprung der neuzeitlichen
Industrialisierung, und zum Bauerndorf kam das Arbeiterdorf.
Betreffs der besonderen Wirtschaftszweige der deutschen Nationalökonomie
sind die folgenden Grundsätze aufzustellen:
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Landwirtschaftliche Selbstversorgung Deutschlands.
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Die bäuerlichen Familienbetriebe erhalten einen garantierten Anteil
vom 80% am deutschen Agrarmarkt. Dafür entfallen Preisgarantien.
-
Die deutsche Landwirtschaft wird innerhalb von sieben Jahren gänzlich
auf ökologischen Landbau umgestellt.
-
Hochzölle auf Südfrüchte, Gewürze und exotische Genußmittel.
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Flächendeckende Handwerksstruktur durch Garantie der Lokalmärkte
für ortsansässige Betriebe.
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Flächendeckender Fachgroßhandel durch Garantie der Regionalmärkte.
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Flächendeckender Facheinzelhandel durch Garantie der Ortsmärkte.
Zulassung von Kaufhäusern nur in wenigen großstädtischen
Zentren, wo sie dem Fachhandel nachweislich nützen. Verbot außerstädtischer
Einkaufs- und Direktvermarktungszentren.
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Sicherung deutscher Familienbetriebe durch Zerbrechung der Ketten in Handel
und Gastronomie.
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Unterdrückung des kulturzerstörenden Reklameunwesens und öffentlich-rechtliche
Kanalisierung einer chancengleichen Privatwirtschaftswerbung.
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Verbot von Schmutz- und Schundproduktionen aller Art, nicht nur in der
Unterhaltungsindustrie.
-
Schutz der deutschen Industrie durch ein Freihandelsverbot für Nationalmarktzweige,
in denen Deutschland nicht weltführend ist.
-
Zeitmonopole an neu- oder wiederzugründende deutsche Industriezweige.
-
Ausfuhrzölle für inländische Industrien, die zur nationalen
Selbstversorgung über ausreichende Kapazitäten verfügen,
aber wegen Importen in den Export ausweichen.
-
Hochzölle auf Kapitalexporte.
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Exportverbot für deutsche Firmen- und Markennamen.
-
Immobilienspekulationsverbot zur Sicherung einer ausreichenden Versorgung
aller Deutschen mit Mindestgrundstücken und Gewerbegrundstücken.
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Verwandlung reiner Wohngebiete in Wohn-Gartenbau- und Wohn-Gewerbe-Gebiete.
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Wiedererrichtung einer vollständigen und raumdeckenden Industriestruktur
in ganz Deutschland, auf hohem Niveau und mit allseitiger Forschung und
Entwicklung.
-
Generalverkehrsplan mit dem Ziel der Verkehrsvermeidung, weitgehender Ersatz
von materiellem Verkehr durch Nachrichtenverkehr. Einsatz von Datenreduktionsverfahren.
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Wegezwang für Massengut auf Wasserstraßen und für Ferngüterverkehr
auf Schienenwege. Schienenwegezwang für den Transitverkehr.
In der kulturdeutschen Volkswirtschaft werden mehrere Eigentumsformen und
Produktionsweisen so miteinander konkurrieren, daß es einen inneren
Wettkampf der Systeme gibt, welcher die Leistungsfähigkeit der deutschen
Nationalökonomie insgesamt anfeuert. Jeder Deutsche und alle seine
Gemeinschaften bis hin zum Staat werden die Wahl zwischen Markterwerb und
Selbstversorgung haben. Die Systempräferenzen werden je nach Leistung
in besonderen Lagen sich verändern.
Die ‘große Industrie’ ist heute schon technisch, organisatorisch
und politisch veraltet. Den Hausindustrien, den teil- bis vollautomatisierten
Miniaturfabriken der Kleinbauern und Kleinbürger, den Hausindustriekomplexen
und -netzen der neu sich in Stand setzenden Familien-, Sippen- und Stammesgemeinschaften
und natürlich der souveränen Gemeinschaft des Volkes insgesamt
gehört die Zukunft. Das industrielle Prinzip kehrt zur Eigenwirtschaft,
seinem Ausgangspunkt, zurück, und die Marktwirtschaft findet sich
in ihrer alten Randständigkeit wieder. Denn die materielle Produktion
muß als Reich der Notwendigkeit auch dann aufrechterhalten werden,
wenn sie für kein Kapital mehr irgendeinen Profit abwirft.
III. Sofortmaßnahmen
Das deutsche Volk ist der Souverän, dessen Wirtschaftspolitik im
Argen liegt, weil sie von Vögten der Fremdherrschaft, die zugleich
fanatische und verblendete Ideologen des extremen Liberalismus sind, betrieben
wird. Diese Wirtschaftspolitik nützt allein dem global nomadisierenden
Finanz- und Monopolkapital. Ihr erklärtes Ziel ist die Beendigung
der Volkswirtschaft durch eine Globalwirtschaft und die Entmachtung des
Nationalstaates, also die Beseitigung der Selbstbestimmung und Selbstbeherrschung
aller wirklichen Völker und ihre Vernichtung zur globalen Masse. Das
deutsche Volk muß sich schnell selber helfen. Deswegen empfehle ich
dem deutschen Volke einen allgemeinen Aufstand zur Abschüttelung der
äußeren und der inneren Fremdherrschaft und die unverzügliche
Durchführung folgender Maßnahmen:
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Gänzliche und sofortige Beseitigung der Arbeitslosigkeit durch
Beendigung der Ausländerbeschäftigung!
-
Gänzliche Beseitigung von Wohnungsnot, Obdachlosigkeit, Rauschgifthandel,
organisiertem Verbrechen und Umweltüberlast durch Entausländerung
der Wohnbevölkerung!
-
Rettung des deutschen Sozialstaates durch Einführung eines Staatsarbeitsdienstes
für arbeitsfähige Hilfsbedürftige!
-
Einstellung aller Tributzahlungen an das Ausland!
-
Beginn der Maßnahmen zur kulturraumgerechten Wiederherstellung
der deutschen Volkswirtschaft!
Glossar:
Volk: Gemeinschaft von Abstammung, Sprache und Schicksal.
Deutsches Volk: Das gemeingermanische Volk.
Nation: Ein Volk als Person.
Person: Mensch oder Menschengemeinschaft als Rechte- und Pflichtensubjekt.
Recht: Besitz, welcher Eigentum ist.
Pflicht: Besitz, welcher anderer Eigentum ist.
Proletarier: Selbsteigentümer, die nichts als sich selber
reproduzieren können.
Kapital: Geld als Selbstzweck, das nichts als sich selbst vermehren
kann.
Bankkapital: Einheit von Geldhandlungskapital, Geldleihe und
Leihkapital.
Finanzkapital: Einheit von Bank- und Industriekapital.
Monopolkapital: Einheit von Finanzkapital und Fiktivkapital (z.B.
Grundeigentum).
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September 1998
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